"Reach" ist mit 700 Millionen Menschen ein richtig bewohnter Planet – nimmt man mal die Ringkugel aus dem ersten Halo als Vergleich. Die Covenant haben sich also ein verwundbares Ziel ausgesucht, als sie sich mit Gewalt auf dem Planeten breit gemacht haben. Womit sie allerdings nicht gerechnet haben: Reach wird auch von einer riesigen Anzahl an Spartans beschützt, die alles dafür tun, ihre Heimat nicht den fiesen Aliens zu überlassen. Einer der Spartans seid – wie sollte es auch anders sein – ihr, in Halo: Reach ist es eure Aufgabe, diese Invasion (die zeitlich vor der Master-Chief-Trilogie angesiedelt ist) zu stoppen.
Schöner, besser, teurer, größer?
Viel bekommen wir während der Halo: Reach - Präsentation auf dem X10-Event in San Francisco leider nicht zu sehen: Neue Artworks, einige erstaunlich gutaussehende „Screenshots" neuer Areale und vor allem: Viel Versprechen. Bungie will mit Halo: Reach ein letztes Mal richtig auf die Tube drücken (danach will sich der Hersteller neuen Aufgaben, also neuen Titeln, widmen) und euch mit ausufernden Massenschlachten in weitläufigen Landschaften, brachialen Action-Einlagen und der gewohnten perfekten Spielbarkeit umhauen. Technisch scheint ihnen das zu gelingen: Wir bekommen eine Karte aus dem Mehrspieler-Modus zu sehen, die in abgewandelter Form auch in der Kampagne enthalten sein soll: Selbst weit über der militärischen Einrichtung sind kleinste Details wie Grashalme oder Schäden an den Wänden zu sehen, die Weitsicht ist grandios. Auch der Einsatz der bekannten Waffen macht einiges her: MG-Schüsse ziehen realistische Funkenregen nach sich, eine Granate wirbelt hübsch eine Menge Staub auf.
Anfang Mai startet die Multiplayer-Demo, die in Halo 3:ODST enthalten ist.